Stellenangebote

Stellenangebote sind nicht da, um dem zukünftigen Bewerber die Suche zu erleichtern; Stellenangebote haben vielmehr den Zweck geeignete Mitarbeiter zu finden. Ergo: Stellenangebote sind das wichtigste Kommunikationsmittel um den potentiellen Bedarf eines Unternehmens offen darzustellen.

Die Gegenwart und die Zukunft von Stellenangeboten gehört dem Internet – spielt sich das Leben doch immer mehr und mehr auf dem Datenhighway ab. Zum einen ist diese Option zur Schaltung von Stellenangeboten weitaus günstiger als eine wohl durchdachte Gestaltung und Positionierung in den Printmedien (die Kosten für ein Stellenangebot sollen und müssen in einer gesunden Relation zum Wert der zu besetzenden Stelle stehen); zum anderen erscheinen die Stellenangebote die ganze Woche rund um die Uhr. Um einen breiten Bewerberkreis zu erreichen, nutzt die Mehrheit der deutschen Unternehmen für ihre Stellenangebote Online-Jobbörsen. Diese bieten dem Bewerber eine explizite Suche von Stellenangeboten nach bestimmten Berufsgruppen oder eine respektive Auswahl der regionalen Bedürfnissen an.

Eine weitere Möglichkeit der Filterung von Stellenangeboten, bieten kleinere Jobbörsen, spezialisiert nach Branchen, Berufsgruppen oder Regionen. Viele Jobbörsen bieten als besonderen Service eine Mailbenachrichtigung, sobald ein Stellenangebot mit den gewünschten Kriterien vorhanden ist. Das Publizieren von Stellenangeboten auf der unternehmenseigenen Homepage gehört mittlerweile zum guten Ton. Und da der Kampf um Talente schon in der Schule beginnt, ist es auch nicht verwunderlich, dass selbst auf sozialen Netzwerken mit allerhand Stellenangeboten geworben wird.

Aber auch Printmedien wie regionale und überregionale Zeitungen, sowie (Fach-)Zeitschriften sind immer noch ein wichtiges Instrument um Stellenangebote zu veröffentlichen. Um auch weiterhin attraktiv zu bleiben, haben sich viele Printmedien dem Trend angepasst und stellen vermehrt Stellenangebote ins Netz. Während Zeitungen hier noch eher auf eigene Internetangebote setzen, arbeiten Zeitschriften Hand in Hand mit großen Jobbörsen zusammen. Der größte Vorteil von Stellenangeboten in solchen Medien ist, dass sie – sobald die Stelle vergeben ist – unter Garantie nicht mehr erscheinen. Im Internet dagegen können oft noch total veraltetet Stellenangebote existieren. Somit sollte bei Stellenangeboten im Internet auf das Datum geachtet werden.

Eine eher untergeordnete Rolle spielen dagegen Arbeitsagenturen. Nur ein geringer Teil der Arbeitgeber teilt dieser Institution offene Stellenangebote mit.

Mehr als 60% der Deutschen würden gerne von zu Hause aus arbeiten. Unternehmen folgen gerne diesem Trend. Ist doch dank moderner Kommunikationsmittel wie Computer, Internet, Handy oder Fax der Arbeitnehmer jederzeit erreichbar und der Austausch von Daten ein Sekundenspiel. Zudem ergeben sich aus dieser Arbeitskonstellation enorme Einsparmöglichkeiten inklusive motivierter Arbeitnehmer. Gerade in der heutigen Zeit, wo immer mehr und mehr über Fachkräftemangel und bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf diskutiert wird, erlebt Stellenangebote für Heimarbeit eine enorme Renaissance. Und der Markt scheint mehr denn je mit Stellenangeboten für Heimarbeit überschwemmt zu sein. Doch nicht immer steht hinter einem Stellenangebot auch wirklich eine offene Stelle. Um so wichtiger ist es, sich nicht ausschließlich auf die Informationen aus dem Stellenangebot zu berufen. Mehr als die Hälfte der Stellenangebote für Heimarbeit halten kaum bis gar nicht was sie versprechen.

Stellenangebote, die ohne Firmenbezeichnung oder detaillierte Beschreibung des Arbeitsfeldes erscheinen, können gut und gerne gleich aussortiert werden. Das gleiche gilt für Stellenangebote, die nach dem Motto „schnelles Geld für wenig Arbeit“ aufgebaut sind. Ist bei dem Stellenangebot eine Telefonnummer angegeben, die über den üblichen Kosten für einen Festnetzanruf liegen, kann ebenfalls der Rotstift angesetzt werden. Jedes interessant klingende Stellenangebot sollte mehrmals durchgelesen werden. Sind die Angaben im Stellenangebot realistisch? Warum wurde dieses Stellenangebot geschaltet? Sinnvoll ist demnach, die intensive Recherche im Internet. Hat der zukünftige Auftraggeber einen eigenen Internetauftritt, sollte dieser besucht werden. Weitere Auskünfte bieten Branchenbücher, eine Rückfrage bei der IHK, im Bekanntenkreis oder auch in sozialen Netzwerken. Das World Wide Web ist das umfassendste Lexikon überhaupt und gibt so mancherlei Geheimnis preis. Mit diesen Informationen in der Hinterhand, kann das Stellenangebot viel besser eingeschätzt werden bzw. kann sich jeder Interessent ein ideale Ausgangsposition für weitere Recherchen zum Stellenangebot erschaffen. Idealerweise geht schon aus dem Stellenangebot hervor, ob es sich um einen abhängige Heimarbeit handelt oder um eine Selbstständige.

Werden diese Kriterien bei Stellenangeboten für Heimarbeit beachtet, sind schnell die schwarzen Schafe aussortiert. Was jetzt übrig bleibt, sind Stellenangebote aus dem Bereich IT, EDV, Büro- oder Telefonservice, die entweder nach Stunden oder nach Provision abgerechnet werden. Auch wenn die meisten Stellenangebote für Telefonisten im Internet eher in der Sparte Erotik & Co. angesiedelt sind, existieren dennoch solide Ressorts. Der telefonischen Verkauf von Produkten und Dienstleistungen, sowie die Vereinbarung von Terminen für den Außendienstler und Verkäufer wird gerne an Inhaber eines Home-Offices abgegeben. Viele Chefs sind ihre Schreibarbeiten leid und würden auch viel lieber die hohen Kosten für ein niedergelassenes Schreibbüro oder eine Steuerkanzlei umgehen. Personen, mit einer entsprechenden Ausbildung, haben – bei entsprechender Eigeninitiative – eine gute Chance auf jene unausgeschriebenen Stellenangebote. Sprachliches Geschick und einwandfreie Kenntnisse in der Rechtschreibung sind bei der Gestaltung von Content-Texten notwendig. Korrekturlesen oder übersetzen – alles Arbeitsgebiete, die meist nur einen Internetanschluss und eine Flatrate benötigen. Mit dem Ausfüllen von Umfragen, Bewerten von Produkten oder ähnlichem kann jederzeit im Internet ein kleines Taschengeld verdient werden – Ausdauer vorausgesetzt.

Gerne vergessen, wird auch die Tatsache, dass nur ein viertel der offenen Stellenangebote offiziell ausgeschrieben wird. Wer demnach seine ganze Energie ausschließlich in die Suche von Stellenangeboten auf diesem Anzeigenmarkt steckt, befindet sich inmitten eines großen Konkurrenzkampfes, bei dem er nur verliert. Sich selber seiner eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse bewusst sein und diese dann ganz bewusst auf den Markt werfen – das Schlagwort lautet: Eigeninitiative. Soziale Netzwerke im Internet sind – zum Beispiel – der ideale Ort um über firmeninterne Stellenangebote informiert zu sein.

Ganz wichtig bei Stellenangeboten im Bereich Heimarbeit ist die eigene Absicherung. Persönliche Daten erst dann preis geben, wenn sicher ist, dass es sich um seriöse Stellenangebote handelt. Genau wie bei jedem Voll- oder Teilzeitjob sollte und muss ein Arbeitsvertrag von beiden Parteien gegengezeichnet werden. In ihm ist neben der genauen Bezeichnung über die auszuübende Tätigkeit, die Bezahlung und weitere wichtige Details geregelt.

Warum also noch jeden Morgen im Stau stehen, jede Menge für Benzin ausgeben, nur um dann im Büro vor einem Bildschirm zu sitzen?! Seriöse Stellenangebote für Heimarbeit sind zwar schwer zu finden, aber vorhanden.

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